Warum Flügel, wenn man auch ein Jetpack haben kann? 5 gute Gründe gegen Energy-Drinks und für den ESSPRESSHOT

Bild Titel: Effektiver als jeder Energy Drink, der Espresshot (Credits: Clay Banks)

Derzeitige Schätzungen gehen von einem weltweit jährlichen Konsum von Energy-Drinks in Höhe von 5 Milliarden Litern aus. Rechnet man das in 250ml Dosen um, sind das 20 Milliarden Blechzylinder im Jahr! Im Jahr 2005 waren es noch rund 3,2 Milliarden Liter, die konsumiert wurden. Innerhalb von 5 Jahren verdoppelte sich diese Menge und so waren es 2010 in etwa 6 Milliarden Liter, die sich die Menschheit reingepfiffen hat. Seitdem ist der jährliche Absatz auf absteigendem Ast, aber dennoch in der Gesamtbetrachtung immer noch hoch.

So konsumierten in Deutschland im Jahr 2019 rund 2,55 Millionen Personen mehrmals pro Woche Energy-Drinks. In der jungen Bevölkerungsschicht ist die Nachfrage sogar noch deutlich höher. Einem mehrmaligen Konsum im Monat stimmten etwa 4,9 Millionen der 14- bis 29-Jährigen zu. Gleichzeitig ist die Anzahl der Deutschen, die nie mit Energy Drinks in Berührung kommen, noch nie so hoch gewesen: Mehr als die Hälfte der Deutschen, genauer gesagt rund 48 Millionen, trinken nie Energydrinks.

Das lässt eine deutliche Spaltung in 2 Lager erkennen: Dem Großteil, der nichts mit dem Zeug zu tun haben will, und einer nicht zu vernachlässigenden Anzahl von heranwachsenden Menschen, die gerne viel davon zu sich nehmen. Und es wird noch skurriler: Laut einer Studie der europäischen Nahrungsmittel Sicherheitsbehörde konsumiert fast jedes 5. Kind unter 10 Jahren (18%) regelmäßig Energydrinks! Warum ist das so? Und welche Risiken verbergen sich in den vermeintlichen Energielieferanten? Bevor wir dem auf den Grund gehen, drehen wir die Zeit etwas zurück und blicken auf den Ursprung der Energy-Drinks und wie sie es geschafft haben, so weitgehend in unserer (heranwachsenden) Gesellschaft angekommen zu sein.

Woher kommen Energy-Drinks?

Der Ursprung der Energy Drinks findet sich in Japan. Und wie so viele aufputschende Substanzen spielte der Krieg und die erhoffte Leistungssteigerung von Soldaten die entscheidende Rolle. So suchten die Japaner während des 2. Weltkriegs nach einem Mittel, um die Aufmerksamkeit und die Sehleistung ihrer Kampfjetpiloten zu steigern. Dafür mixten sie Koffein und Taurin – der Energy-Drink war geboren.

Nach dem Krieg fand der neue Powerlieferant in Asien und vor allem im Sport Verbreitung, da Energy-Drinks damals wie heute nicht auf der Liste der verbotenen Dopingmittel geführt werden, Koffein aber nachweislich das Leistungsvermögen im Sport steigert. In den 70er Jahren wurden Energy-Drinks aber erst so richtig populär. Maßgeblich dafür verantwortlich war der thailändische Multimilliardär Chaleo Yoovidhya, der die Marktlücke erkannte und folglich den ersten salonfähigen Energy-Drink „Krating Deang“ in braunen Glasflaschen mit 100ml Inhalt herausbrachte. Übersetzt bedeutet der Name des ersten Energy-Drinks so viel wie „roter Stier“, denn das in ihm enthaltene Taurin wurde anfangs noch aus Stiergalle gewonnen. „Krating Deang“ sollte demnach vermitteln, die ungezügelte Kraft eines Stiers zu entwickeln, der bekanntlich besonders auf die Farbe Rot abfährt. Na, klingelt es schon bei dem ein oder anderen?

Genau, der heute auf der ganzen Welt bekannte Energy Drink „Red Bull“ (Bullen sind das gleiche wie Stiere, nämlich ungezähmte männliche Rinder) stammt direkt von dem thailändischen Vorgänger ab. Die Geschichte dahinter ist folgende: Der Österreicher Dietrich Mateschitz befand sich 1982 auf Geschäftsreise in Thailand, wo ihn ein Jetlag von der langen Reise plagte. Zufällig wurde er auf den „Krating Daeng“ aufmerksam, der ihm half, seinen Jetlag zu überwinden. Daraufhin keimte in Mateschitz die gleiche Idee auf, wie es schon bei dem Urvater des Energy-Drinks der Fall war: Die Lücke im diesmal westlichen Markt mit dem vielversprechenden Energielieferanten zu bedienen. So erwarb er kurzer Hand die Lizenzen an „Krating Daeng“ und importierte das Getränk nach Österreich, wo er 1987 die erste Dose Red Bull auf den Markt brachte. Wissenswert an dieser Stelle ist, dass das Unternehmen Red Bull seit Beginn und bis heute nicht eine einzige Dose des Energy-Drinks selber produziert und abgefüllt hat, sondern das österreichische Unternehmen Rauch seit jeher dafür zuständig ist. Dem Unternehmen Red Bull wiederum ging es vielmehr darum, mit geschicktem Marketing und einer langfristig angelegten Image Kampagne das heute bestehende Bild des Energy-Drinks zu formen und in den Köpfen der Verbraucher die Assoziationen von extremer Leistungsfähigkeit zu verankern. Gerade bei jungen Leuten findet das hohen Anklang.

1994 gelang Red Bull dann der wirtschaftliche Durchbruch mit der Eroberung des deutschen Marktes, wo das Getränk anfangs noch verboten war. In Frankreich bestand das Verbot übrigens noch bis 2008 und wurde auch nur gekippt, weil der umstritten Inhaltsstoff Taurin für den französischen Markt durch Arginin ersetzt wurde. Mittlerweile gibt es aber auch in Frankreich Red Bull in „Originalrezeptur“. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist Red Bull in 164 Ländern der Welt erhältlich. Und auf der Erde gibt es insgesamt 195 Staaten. Der Marktanteil ist also gewaltig und die Marke von Mateschitz steht heute sinnbildlich für das Produkt Energy-Drink.

Aus was bestehen Energydrinks?

 

Wie bereits angesprochen, steckt in vielen Energy-Drinks der umstrittene Inhaltsstoff Taurin. Das ist ein Abbauprodukt von Eiweiß, das ganz natürlich in geringen Mengen in unserem Körper anfällt (zwischen 50 und 125 mg pro Tag). Basierend auf dem Mythos des aus Stiergalle gewonnenen Taurins (daher übrigens auch der Name: „taurus“ ist lateinisch für „Stier“) besteht bis heute die Annahme, dass Taurin in erhöhter Dosis aufputschend wirkt und zudem die Wirkung von Koffein verstärkt. Zum einen sei an dieser Stelle geklärt, dass Taurin heute rein synthetisch hergestellt wird und rein gar nichts mehr mit Stieren zu tun hat. Zum anderen konnte die leistungssteigernde Wirkung und das verstärkende Zusammenspiel mit Koffein bis heute wissenschaftlich nicht belegt werden. Was wiederum belegt ist: Bei zu hoher Taurindosierung werden die Nieren in Mitleidenschaft gezogen. Daher ist die Substanz in manchen Ländern verboten. Wieder andere haben eine maximal zulässige Menge in Lebensmitteln gesetzlich geregelt. In Deutschland liegt diese bei 4000 mg/l. Good to know: Unser ESPRESSHOT kommt gänzlich ohne das fragwürdige Taurin aus. 1:0 für #TeamESPRESSHOT.

Neben dem Taurin wird Koffein als der Wachmacher schlechthin in Energy-Drinks angepriesen. Doch schauen wir auf die Zahlen. Energy-Drinks dürfen in Deutschland maximal 320 mg Koffein pro Liter enthalten. Eine Dose mit 250ml Inhalt darf entsprechend die Obergrenze von 80 mg Koffein nicht überschreiten. Das ist in etwa so viel wie eine Tasse Filterkaffee. Im Vergleich zum ESPRESSHOT sehen die Energy-Drinks sogar noch viel älter aus. Ein ESPRESSHOT enthält ganze 175 mg Koffein. Damit liefert eine Dose Energy nicht mal die Hälfte an Koffein bei vergleichsweise deutlich mehr Inhalt.
Deutlicher Score für #TeamESPRESSHOT. 2:0.

Besonders kritisiert wird auch der enorm hohe Zuckergehalt in Energy-Drinks. Dieser liegt durchschnittlich zwischen 10 und 15 Würfeln pro Dose. Man stelle sich zum Vergleich eine Tasse Kaffee mit der gleichen Zahl an Zuckerwürfeln vor *würg*. Genau deshalb setzt der gefühlte Energieschub bei Energydrinks auch so schnell ein. Zucker kann direkt via Zellverbrennung in Energie umgewandelt werden. Nur folgt auf das schnelle Hoch auch ein schnelles Tief. In unserem ESPRESSHOT ist zwar auch Zucker enthalten, aber erstens eine besondere Form des Zuckers und zweitens in moderater Menge. Zur Form: Wir verwenden sogenannten Invertzucker, ein Gemisch aus Traubenzucker und Fruchtzucker. Er ist etwas fruchtähnlicher und süßer als herkömmlicher Zucker, daher wird letztlich weniger davon im Getränk gebraucht, um der Bitterkeit des Koffeins entgegenzuwirken. Zum anderen kann Invertzucker nicht kristallisieren. Dadurch gewährleisten wir eine lange Haltbarkeit und eine Einsatzbereitschaft zu deinen Diensten wann du willst und wo du willst. 3:0 für #TeamESPRESSHOT.

Zusätzlich zu Taurin, Koffein und dem gesundheitlich bedenklich hohen Zuckeranteil findet sich in Energy-Drinks oft auch das Kohlenhydrat Glucuronolacton, das bei zu hoher Dosierung toxisch sein kann. Daher gibt es auch dafür eine Höchstgrenze in Deutschland, die bei 2400 mg/l liegt. Im ESPRESSHOT hat das natürlich nichts verloren. Erneut klarer Punkt und damit das 4:0 für #TeamESPRESSHOT. 

Zu guter Letzt werden in Energy-Drinks gerne Farbstoffe und künstliche Aromen beigemischt. Auch wir arbeiten mit zusätzlichen Aromen, um für ein angenehmes und subtiles Geschmackserlebnis unseres Kraftpakets zu sorgen. Unsere SHOTS gibt es in den Varianten NATUR, VANILLE und KARAMELL. Gummibärchengeschmack kommt bei uns nicht in die Tüte. Wir sind daher mal so frei und feiern damit unseren verdienten 5:0 Sieg.

Warum also mit Flügeln zufrieden geben, wenn du ein viel krasseres Jetpack haben kannst?