Warum Routinen wichtig für uns sind

Bild Titel: Homeoffice - Warum Routinen wichtig sind (Credits: Elena Koycheva)

 

Es existieren allerlei Gründe, warum wir Menschen Routinen - ob gute oder schlechte sei vorerst dahingestellt - entwickeln und pflegen. Es erscheint, dass ihre zyklische Eigenart etwas Natürliches und Grundlegendes in sich hat. Gehen wir dem ganzen näher auf den Grund.

Für ein erstes Verständnis bietet sich der Blick auf die Welt um uns herum an. Jeder Tag beginnt mit dem Aufgang und endet mit Untergang der Sonne. Reinste Routine. Jeder Frau wohnt ein Zyklus mit monatlicher Routine inne. Auch die vom Menschen konstruierte Welt ist von Routinen gespickt. Westliche Gesellschaften funktionieren nach einem getakteten Wochenmodell, mit Wochentagen, an denen gearbeitet wird und dem Wochenende, an dem man im besten Fall frei hat. Der Bus fährt normalerweise immer zur gleichen Zeit am gleichen Ort ab und bringt einen immer ans gleiche Ziel. Manche brauchen am Morgen erstmal zwei Tassen Kaffee oder den ein oder anderen Espresso Shot, bevor sie ansprechbar sind.

Man merkt schnell: Routinen sind omnipräsent. Sie erschaffen eine Struktur, die uns Menschen Klarheit und Sicherheit gibt und uns dabei hilft, den Alltag und unser Leben insgesamt zu bewältigen. Gerade weil sie so allgegenwärtig und völlig normal erscheinen, lohnt sich ein tiefergehender Blick auf ihre Beschaffenheit und Wirkungsweise. Sind diese Punkte erstmal geklärt, stellt sich im nächsten Schritt die Anschlussfrage, wie wir selbstbestimmte Routinen aufbauen und zu unserem Vorteil nutzen können. Frei nach dem Motto: wie kann ich mich selbst optimieren?

Was genau sind Routinen überhaupt?

Routinen sind Gewohnheiten, die regelmäßig wiederkehren. Durch ihre ständige Wiederholung brennen sich die Gewohnheiten in unser Gehirn ein und verfestigen sich dort in einem Maß, dass wir sie nicht mehr wirklich wahrnehmen. Sie passieren unterbewusst und ungesteuert, immer und immer wieder. Automatisiert und passiv. Hält man aber einen Moment inne und denkt aktiv über die eigenen Routinen nach, fällt eine immer gleichbleibende Struktur auf, ein Bauplan, nach dem alle Routinen gestrickt sind. Dieser Bauplan besteht praktischerweise aus nur 3 Teilaspekten.

Funktionsweise von Routinen

Die Funktionsweise von Routinen

Auslöser können aller Art sein. Sie fungieren als Startschuss und triggern die gewohnte Handlung. Oft ist es eine bestimmte Uhrzeit. Man denke an den morgendlichen Wecker. Sein energisches Klingeln hat zur Folge, dass du handelst. Für manche heißt das, direkt aus dem Bett zu springen. Für andere könnte es eher die Anschlusshandlung  “Snooze Button drücken” bedeuten. Beides sind Routinen und beide bringen eine Belohnung mit sich. Der Snoozer kann noch ein paar Minuten länger unter der warmen Decke verweilen. Wer beim ersten Klingeln direkt aufsteht, vermeidet Stress am Morgen, weil genug Zeit für Frühstück und im Bad bleibt. Wo wir gleich zur nächsten Art von Auslösern kommen. Orte. Wenn du das Bad nach dem Frühstück betrittst, geht dein Griff unterbewusst zur Zahnbürste und du startest routinemäßig mit dem Schrubben. Die Belohnung dafür: Karius und Baktus machen sich bei dir nicht breit und deine Beißer imponieren deinen Mitmenschen mit strahlender Sauberkeit. Gerade als Kaffeeliebhaber oder exzessiver Schwarzteetrinker kennt man das fortschreitende Phänomen der verfärbten Zähne. Unser ESPRESSHOT nimmt dir dieses Problem. Zähneputzen solltest du trotzdem weiterhin.

Auch bestimmte Gefühlslagen, Handlungen anderer Menschen oder die direkt vorangegangene Handlung können Auslöser für routinierte Anschlusshandlungen sein. Aus Langeweile beim Warten auf den Bus eine Zigarette rauchen (Trigger: Gefühl). Kopfhörer anziehen, wenn du in den Bus steigst (Trigger: Vorangegangene Handlung). Der Person neben dir Gesundheit wünschen, wenn er oder sie niesen musste (Trigger: Handlung anderer Person). Oft sind es alltägliche Kleinigkeiten, die routiniert ablaufen und unser Handeln maßgeblich unterbewusst prägen.

Diese Erkenntnis mag einem im ersten Moment trivial vorkommen. Ist man sich des Aufbaus sowie der Funktions- und Wirkungsweise von Routinen aber bewusst, kann man diese nach Belieben modifizieren und umschreiben und damit Selbstoptimierung betreiben. Denn jede Routine nimmt Entscheidungen ab und steigert dadurch das persönliche Leistungspotenzial. Ist deine Sporttasche am Abend schon gepackt, dient sie am nächsten morgen schon als Trigger und du gehst ohne großes Hin und Her eher zum Sport. 

Die Macht der Routine

In dem Buch The Power of Habit („habit“ engl. für „Gewohnheit“) aus dem Jahr 2012 von Charles Duhigg (Reporter bei der New York Times und Pulitzer-Preisträger) findet sich die Beschreibung eines interessanten Routine Experiments mit Ratten. Bei dem Versuch mussten Ratten mehrmals das gleiche Labyrinth durchlaufen, um am Ende eine Belohnung in Form von Schokolade zu bekommen. Dabei wurden die Hirnaktivitäten der Ratten gemessen. Das Ergebnis: Schon nach einer Woche fiel es den Ratten signifikant leichter, das Labyrinth zu durchqueren und die Hirnaktivität nahm deutlich messbar ab. Das bedeutet nicht nur, dass Ratten über ein funktionierendes Gedächtnis verfügen, sondern auch mit weniger Aufwand schneller zum Ziel gelangten. Der Trigger (Aussetzen im Labyrinth) und die Belohnung (Schoki) blieben stets gleich. Die eigentliche Handlung (Durchquerung des Labyrinths), passierte mit jedem Tag unbewusster und automatisierter. Die Ratten entwickelten also eine Routine, die ihnen das Leben leichter machte.

Doch nicht nur Ratten, sondern auch die hellsten Köpfe unserer eigenen Spezies arbeiten mit selbstbestimmten Routinen. Dass der Tag schlichtweg nur 24 Stunden hat, gilt für uns alle. Faires Prinzip. Inwieweit man diese absolute Zeitvorgabe ausschöpft, bleibt einem selbst überlassen. Persönliche Optimierung durch selbstbestimmtes, routiniertes Handeln half schon so manchen Wissenschaftlern, Philosophen, Malern und Komponisten, um ihren Konzentrationsfokus zu bestimmten Tageszeiten zu kanalisieren und dadurch beachtliche Lebenswerke zu vollbringen.

Durchstarten wie Beethoven

Ein Beispiel können wir uns an Ludwig van Beethoven nehmen. Der virtuose Komponist startete der Überlieferung nach jeden morgen pünktlich um 6 Uhr in den Tag, der sogleich mit einer äußerst sympathischen Morgenroutine begann: Er zählte jedes Mal kleinlich genau 60 Bohnen ab, mit denen er dann die nach seinem Gusto perfekt starke Tasse Kaffee zubereitete.

Ein Tag mit Beethoven (Credits: Creative Routines von RJ Andrewx)

Bild Titel: Ein Tag mit Beethoven (Credits: Creative Routines von RJ Andrewx)

Gestärkt von der wohltemperierten Koffeindosis machte er sich bis in den Nachmittag hinein ans Komponieren. Geniale Werke, wie die Symphonie No. 9 oder die Mondschein Sonate, wurden also durch eine nachhaltige Morgenroutine begünstigt. Danach widmete er sich Speis & Trank, um danach spazieren zu gehen. Routinemäßig immer dabei: Notenzeilen und Stift, um plötzliche musikalische Eingebungen stets zu Blatt bringen zu können. Danach gings zum Zeitung lesen, Bier trinken und Pfeife rauchen in die Taverne. Ein Meister ist eben nur so gut wie seine Routinen.

Routinen nachhaltig entwickeln

Nicht jede Routine ist per se eine wünschenswerte. Auch Beethoven hatte seine Macken. So ist überliefert, dass er sich öfters mal einen Eimer Eiswasser über den Kopf schüttete, um seine Kreativität zu pushen - zum Bedauern seines Vermieters, bei dem er sich dadurch eher unbeliebt gemacht hat. Schlechte Gewohnheiten können aber anhand der eingängigen Bauformel für Routinen erkannt, analysiert und zum Guten gewendet werden. Dafür muss lediglich der Auslöser ausfindig gemacht werden und stattdessen eine neue, positive Anschlusshandlung definiert werden, die dann regelmäßig als Ersatz praktiziert wird. Das verlangt anfangs viel Disziplin und Durchhaltevermögen, weil wir gerne in alte Muster abdriften, bevor wir neue, beschwerlichere Wege gehen. Doch nach einer bestimmten Zeit festigen sich die neuen Handlungen und werden mehr und mehr zur Routine. Wie lang das dauert ist sehr individuell und von vielen Faktoren abhängig. Fakt ist: Mit jeder Wiederholung sinkt der Überwindungsgrad. Einmal ist bekanntlich kein Mal und Durchhaltevermögen macht sich bezahlt. Die simple Devise lautet: Dranbleiben.

Geht es nicht auch einfacher?

Egal, ob du eine schlechte loswerden oder eine gute neue Gewohnheit in deinem Leben verankern willst, allem vorgelagert ist die Einsicht, dass dich die richtigen Routinen weiterbringen und das Vorhandensein der grundlegender Motivation, dein Leben selbst auszugestalten. Denn niemand lässt sich bekanntlich gerne zu seinem Glück zwingen. Wenn du bis hier hin gelesen hast, ist das schon ein guter Anfang. Es zeugt von deiner inneren Bereitschaft, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Und die soll belohnt werden. Denn ja, es geht einfacher. Und der ESPRESSHOT kann dir dabei helfen.

Wir erinnern uns: Routiniertes Handeln bedarf eines geschickt gewählten Triggers. Geht es dir darum, deine Leistung in Sport, Schule, Uni, in der Arbeit oder beim Autofahren zu steigern oder deine Kreativität zu wecken, dann versuche den ESPRESSHOT aktiv als Trigger zu definieren. Ein Schluck bedeutet mental: „Ich liefere jetzt ab, aber sowas von!“ oder wie wir zu sagen pflegen: “Bleibst’e wach, gibst’e Gas!” Nicht nur der abgestimmte Mix aus konzentriertem Koffein und Guarana pushen dich, sondern auch und vor allem dein eigenes Mindset.

Der ESPRESSHOT ist dabei nur ein Hilfsmittel, wie dein Wecker am Morgen. Das Praktische daran: Das kleine Shotformat unseres Produkts erlaubt dir, den ESPRESSHOT überall mit hinzunehmen. Er ist dann zur Stelle, wenn du entscheidest, dass du ihn brauchst. Dank des schraubbaren Verschlusses und der in 5 Dosiereinheiten unterteilten Skala kannst du mehrere Trigger nach deinen Bedürfnissen über den Tag verteilen. Immer wenn du deine gewünschte Dosis konsumierst (Auslöser), signalisiert du deinem Gehirn, dass eine Leistungsphase bevorsteht, die du dann dank den enthaltenen Inhaltsstoffen und der gewohnten Routine sauber meistern wirst (Anschlusshandlung). Als Belohnung winken Erfolgserlebnisse, die du damit selbst in der Hand hast. Wir wollen dich nur ein wenig triggern ;)

### Vorteilspaket ###

Espresshot.de Unsere Sorten und Koffein Booster (Credits: Monika Schreiber)

Bild Titel: Espresshot.de Unsere Sorten und Koffein Booster (Credits: Monika Schreiber)

Wir haben gelernt, dass sich nachhaltige Routinen nur durch ständiges Wiederholen verfestigen. Damit du genügend ESPRESSHOT Vorrat für deine persönliche Selbstoptimierung parat hast, kannst du hier alle drei Sorten erstehen und schon morgen damit beginnen, dein Leben neu zu gestalten!

Nachweise:

Duhigg, Charles. The Power Of Habit: Why We Do What We Do In Life And Business. New York : Random House, 2012
https://www.youtube.com/watch?v=5Ws2WfeD6d8 (Zugriff: 24.10.20)
https://infowetrust.com/project/routines (Zugriff: 24.10.20)